Im Topf der Nacht lag der Reis wie bleiche Mondsplitter, und ein schwarzer Geruch stieg auf wie ein verwundeter Engel.
Goldene Körner, einmal ein leiser Frühling, sanken in die dunkle Kruste und verstummten.
Über dem Herd hing das Blau verlorener Zimmer, darin zitterte ein fernes Land aus Stille und Brot.
Die Hitze schrieb schwarze Blumen in die Schale, als hätte ein unsichtbarer Winter das Haus betreten.
Ich suchte in der verbrannten Ebene der Mahlzeit den grünen Atem eines vergangenen Morgens.
Doch nur die kalte Asche des Glücks blieb zurück, und in ihr schlief die zerbrochene Harmonie wie ein entfernter Stern.
Gedicht zum Thema „Der angebrannte Reis“ generiert von MB.

