Autor: schalentier
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Am Morgen vor dem Spiegel
Am stillen Bach erwacht der junge Tag, Die Weide neigt sich, prüfend wie ein Freund, Ich frag mich leise, was ich tragen mag Von Wunsch und Schuld, was sich mit mir vereint, Und geh geläutert weiter, wie ich kann.
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Stille Einkehr
Im stillen Hain, wo mild die Lüfte wehen, steh ich und lausche, was mein Herz begehrt; im Blätterflüstern hör ich Zweifel gehen, und was mich ängstigt, wird zu Sinn verklärt; so lernt die Seele sanft, sich selbst zu sehen.
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Ein lustiges Gedicht
Mein Kopf ist müde, die Gedanken tragen Schlafmützen, sie machen Pausen beim Denken, als sie auf Urlaub sind. Der Verstand gähnt laut, die Ideen stolpern über Wörter, das ist die Pointe: Müde im Kopf, doch der Humor tanzt noch durch die Luft. Gedicht angefordert von Tonalität: depressiv (für…


